Rat für Kulturelle Bildung e. V. –
eine starke Allianz für Kulturelle Bildung!

Der Verein „Rat für Kulturelle Bildung e. V.“ mit Geschäftsstelle in Essen wird von einem Stiftungsverbund getragen, dem sieben Stiftungen angehören. Der Zusammenschluss ermöglicht es den Stiftungen, gemeinsam starke Impulse für die Weiterentwicklung und Verankerung Kultureller Bildung auf zwei Ebenen zu geben:

Diskurspolitik - durch den unabhängiger Expertenrat „Rat für Kulturelle Bildung“
Forschung - durch den „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“

Auf den Punkt – Kunst, Kultur, Bildung. Kulturpolitische Handreichung

Die dichte Kulturlandschaft Deutschlands, bestehend aus vielen verschiedenen fest installierten, temporären oder online verfügbaren Orten, ist auch eine Bildungslandschaft. Das Potenzial des Kultursektors für die non-formale und informelle Kulturelle Bildung ist noch nicht ausgeschöpft – auch, da viele Kultureinrichtungen auf der persönlichen Landkarte vieler Menschen wenig präsent sind.

Der Kultursektor und seine Akteure stehen den Folgen der Corona-Krise gegenüber und befinden sich unter einem spürbaren Reformdruck. In seiner kulturpolitischen Handreichung „Kunst, Kultur, Bildung“ plädiert der Rat für Kulturelle Bildung dafür, das Verhältnis von Kunst, Kultur und Bildung als kultur- und gesellschaftspolitische Aufgabe zu gestalten. Er nimmt dabei drei Themenfelder in den Blick: Kultureinrichtungen als Orte ästhetischer Erfahrung, digitaler Wandel als Herausforderung und Chance für Kulturelle Bildung, und Netzwerke bzw. Kooperationen als Voraussetzung für eine kulturpolitische Mitgestaltung von Bildungslandschaften.

Die kulturpolitische Handreichung ist die letzte in der Reihe „Auf den Punkt“, die außerdem eine bildungs- und eine jugendpolitische Handreichung umfasst.

Die Handreichung kann in gedruckter Fassung kostenlos per E-Mail an info(at)rat-kulturelle-bildung.de bestellt werden.

 

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Ratsbeiträge aus der kulturpolitischen Handreichung

 

Der Podcast zur Handreichung

Auf den Punkt – Kulturraum Kindheit und Jugend. Jugendpolitische Handreichung

Kindheit und Jugend sind besonders kreative und produktive Lebensphasen und als eigener Kulturraum zu verstehen. Um die komplexen Herausforderungen aktueller Transformationsprozesse bewältigen zu können, brauchen junge Menschen gerade jetzt Anregungs- und Erfahrungsräume, die Gelegenheiten für freiwilliges Engagement und für freie Interessenbildung und -vertiefung bieten. Hier sind besonders ästhetische Experimentierräume, wie sie die Kulturelle Bildung bietet, ein zentrales Element. Dieser ganze Bildungsbereich der kulturellen Freizeitaktivitäten ist durch die Corona-Pandemie akut gefährdet.

Das Expertengremium zieht in der Publikation Schlüsse aus seinen in den letzten Jahren erarbeiteten Befunden und sieht politischen Handlungsbedarf für die Jugendpolitik insbesondere in drei Themenfeldern: bei der frühkindlichen kulturellen Bildung in Kitas und Familien, auf Seiten der Angebote in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit, die vielfältig, divers und digital bzw. hybrid konzipiert und umgesetzt werden müssen, und vor Ort bei der Sicherung und Schaffung der notwendigen Infrastruktur von physischen Freiräumen und Begegnungsorten.

In der Reihe „Auf den Punkt“ wird Kulturelle Bildung – als wichtiger Teil der Bildungslandschaft – als ressortübergreifende Entwicklungsaufgabe für die Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik betrachtet. 2020 erschien bereits die bildungspolitische Handreichung „Kulturort Schule“. Im Herbst 2021 wird eine kulturpolitische Handreichung folgen.  

Die Handreichung kann in gedruckter Fassung kostenlos beim Rat für Kulturelle Bildung e. V. per E-Mail an info(at)rat-kulturelle-bildung.de bestellt werden.

 

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Podcast zur Publikation

Auf den Punkt Kulturort Schule. Bildungspolitische Handreichung (2020)


In seiner bildungspolitischen Handreichung zum „Kulturort Schule“ bündelt der Rat für Kulturelle Bildung Befunde, Argumente und Empfehlungen für die Schule als Ort qualitativ hochwertiger Kultureller Bildung. Dabei geht es auch darum, wie ein chancengerechter Zugang zu Kunst und Kultur an allgemeinbildenden Schulen für alle Kinder gewährleistet werden kann.

Die Publikation fokussiert dabei auf drei Themenfelder: den Unterricht in den künstlerisch-ästhetischen Fächern und Bereichen sowie den weiteren Schulfächern, den Ganztag mit seinen kulturellen Bildungspartnern, und die Aus-, Fort- und Weiterbildung des gesamten in Schule und Ganztag pädagogisch tätigen Personals und seine Qualifikation im künstlerisch-ästhetischen Bereich. Das Expertengremium empfiehlt der Bildungspolitik – insbesondere in den Ländern und Kommunen -, die ästhetischen Prinzipien am Kulturort Schule stärker zu berücksichtigen, strukturell und personell langfristig zu verankern und finanziell zu sichern – sie insgesamt also deutlich aufzuwerten.

Diese erste Handreichung aus der dreiteiligen Reihe „Auf den Punkt“ richtet sich vorrangig an Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik und Verwaltung in der Bildungspolitik. 2021 folgen weitere Handreichungen mit Fokus auf Kulturelle Bildung in der Jugendpolitik und Kulturpolitik.

Die Handreichung kann ab Mitte September in gedruckter Fassung kostenlos beim Rat für Kulturelle Bildung e. V. per E-Mail an info(at)rat-kulturelle-bildung.de bestellt werden.

 

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Podcast zur Publikation