Rat für Kulturelle Bildung e. V. –
eine starke Allianz für Kulturelle Bildung!

Der Verein „Rat für Kulturelle Bildung e. V.“ mit Geschäftsstelle in Essen wird von einem Stiftungsverbund getragen, dem sieben Stiftungen angehören. Der Zusammenschluss ermöglicht es den Stiftungen, gemeinsam starke Impulse für die Weiterentwicklung und Verankerung Kultureller Bildung auf zwei Ebenen zu geben:

Diskurspolitik - durch den unabhängiger Expertenrat „Rat für Kulturelle Bildung“
Forschung - durch den „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“

12.11.2019

Der Möglichmacher – Interview mit Mustafa Akça

Aktuelles

Mustafa Akça steht im Düsseldorfer Schauspielhaus auf einem Podium. Eingeladen hat ihn die Zukunftsakademie NRW (ZAK NRW) als Experten zum Thema Diversität in Kultureinrichtungen. Seit 2011 ist er an der Komischen Oper Berlin als Leiter des interkulturellen Projekts „Selam Opera!“ und Mitarbeiter der Dramaturgie tätig, seit 2017 ist er Mitglied im Rat für Kulturelle Bildung.

Mustafa Akça (© H. Prammer)

Akça, der für die Komische Oper andere Menschen ansprechen soll als die, die sowieso in die Oper kommen, berichtet inzwischen in ganz Deutschland von seinen Erfahrungen. Dazu gehört unter anderem das Leuchtturmprojekt „Operndolmuş“. Er berät zudem Kultureinrichtungen, Stiftungen, zivilgesellschaftliche Projekte oder auch die Politik bei Diversitätsvorhaben. Er selbst hat einen türkischen Migrationshintergrund und nimmt interkulturelle Themen je nach Situation auch mal mit Humor.

 

Auf die Frage, was sich an der Komischen Oper seit Ihrer Tätigkeit dort geändert hat, antworten Sie gern mal …
Mustafa Akça: (lacht) … dass wir jetzt überall Gebetsräume eingerichtet haben …!

In Düsseldorf hat das Publikum gelacht. Ist Humor eine gute Herangehensweise an das Thema Integration?
Ja, obwohl allgemeine Teilhabe und nicht so sehr Integration mein Kernthema ist. Es kommt jedoch immer darauf an zu erspüren, welch ein Publikum vor einem sitzt. Wichtig ist es, die Atmosphäre des Moments zu erkennen und die Stimmung zu antizipieren. Wenn ich merke, dass vor mir Menschen sitzen, die ein wenig Leichtigkeit auf ihrem Weg brauchen können, versuche ich schon mit Humor das Eis zu brechen. Wichtig ist, dabei immer Respekt vor den Personen und dem Thema zu haben, quasi respektvoll respektlos zu sein.


Rausgehen in die Stadtteile ist nicht leicht


Für wen machen Sie Ihre Coachings und Beratungen und welche Fragen werden Ihnen gestellt?
Das sind Stiftungen, Museen, Opern, Schauspielhäuser, auch die freie Szene. Ich erwarte immer sehr komplexe Fragen und bin dann doch immer wieder aufs Neue überrascht. Diese Institutionen haben sich in der Regel schon länger mit dem Thema bewusst auseinandergesetzt. Aber dann kommen sie an den Punkt, an dem es um den ersten praktischen Schritt geht. Es hört sich einfach an, aber das Rausgehen in die Stadtteile ist wirklich nicht leicht. All die Schlagworte wie „Augenhöhe“, „Teilhabe“, „Partizipation“ bringen erst mal nichts, wenn man nicht handelt und merkt, wieviel Arbeit dahinter steckt. Es ist schon erstaunlich: Meine Oma ist 1969 aus der Türkei hierhergekommen, und man reagiert auf uns immer noch mit einer gewissen Lähmung. Es ist nicht einfach in Worten auszudrücken, was wir fühlen. Mein Eindruck ist: je hochkulturiger, desto schwieriger.

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Podiumsdiskussion der ZAK NRW in Düsseldorf im September 2019 mit Mustafa Akça, Prasanna Oommen (Expertin Diversität in Kultur und Politik), Nanette Snoep (Direktorin Rautenstrauch-Joest-Museum Köln) und Moderator Hamzi Ismail (v.re.)
 

Wie haben Sie selbst bei der Komischen Oper Berlin 2011 diesen ersten Schritt gemacht?
Wir haben bei uns gewohnte Strukturen aufgebrochen. So haben wir zum Beispiel nicht bloß Einladungen per E-Mail verschickt. Unsere Geschäftsführende Direktorin, Susanne Moser, und ich sind in die Stadtteile gefahren. Wir haben mit den Leuten Tee getrunken, sind ins Gespräch gekommen und haben ihnen Tickets für die Opernaufführung in die Hand gedrückt. Sie sind dann auch gekommen.

Wollen die Leute denn einfach so direkt angesprochen werden?
Viele sind es auch etwas leid, denn es gibt viele dieser „Eintagsfliegen“-Projekte. Sie sind aber trotzdem sehr höflich und heißen einen willkommen. Oft bleibt es jedoch auf beiden Seiten bei Lippenbekenntnissen. Um das zu ändern, ist es wichtig, dass diejenigen, die hingehen, eine Feldkompetenz haben. Ich würde immer diese persönliche, emotionale Ansprache empfehlen – so, wie man mit seinem Nachbarn ins Gespräch kommen würde, Schritt für Schritt, das braucht einfach Zeit. Man grüßt sich, dann trinkt man einen Kaffee zusammen und so weiter. Vertrauen aufzubauen dauert lange, aber dann trägt es ungeahnte Früchte.

Zum Beispiel …?
Im Rahmen des Projekts „Selam Opera!“: Als eines der ersten Signale eines Öffnungsprozesses haben wir für die Vorstellungen auf der großen Bühne türkische Untertitel eingeführt. Wir haben mit Kritik oder Lob gerechnet, aber nicht damit, dass Urlauber aus der Türkei jetzt gezielt nach diesem Opernhaus mit den türkischen Untertiteln fragen. So ist es immer: Wenn man etwas mit Ernsthaftigkeit betreibt, gibt es positive Reaktionen.
 

Man braucht einen Türöffner in beide Richtungen


Braucht man für so eine Öffnung einen Mitarbeiter, der selbst Migrationshintergrund hat?
Früher dachte ich, dass es reicht, wenn jemand die notwendige Sensibilität für dieses Thema mitbringt. Aber heute bin ich überzeugt: Man braucht jemanden, der beide Welten kennt und ein Türöffner in beide Richtungen ist. Es sollte jemand mit Migrationserfahrung sein, der als Beauftragter für interkulturelle Öffnung nicht lange braucht, um Dinge zu dechiffrieren. Man spart allen viel Zeit und Nerven, wenn man keine monatelangen Workshops benötigt. Es gingen schon zu viele Jahrzehnte damit ins Land.

Wie weit sind die Institutionen, die Sie jetzt beraten?
Alle nehmen etwas von den Coachings mit; einige haben dann auch den Willen, Arbeit auf sich zu laden und Geld in die Hand zu nehmen, um einen entsprechenden Arbeitsplatz dafür zu schaffen. Bei manchen ist das auch schon geschehen. Man fängt oft mit Fördermitteln für befristete Stellen an, wie sie beispielsweise der 360-Grad-Fonds der Kulturstiftung des Bundes fördert, als eine Art Experiment – irgendwo muss man anfangen. Und wenn es gut läuft, wird es auch weitergehen. Wenn es nicht so gut läuft, kann man daraus lernen und den Ansatz weiterentwickeln.

Inwieweit müsste eine Kulturinstitution auch ihr Repertoire und Programm verändern?
Auf keinen Fall sollte man gleich alles umschmeißen. Es geht ja um eine Öffnung und Erweiterung, nicht um einen kompletten Austausch des Programms. Neue Publikumsschichten sollen angesprochen werden, ohne die alten zu verlieren. Im Haus läuft das erst mal sehr subtil ab: Der Referent oder die Referentin schaut sich zunächst die gewachsenen Strukturen und das Personal an. Ich habe damals an der Komischen Oper versucht, Anregungen zu geben, Vertrauen im eigenen Haus und zu den Communitys aufzubauen und die Menschen zusammenzuführen. Dann kann man kleine Kooperationen aufbauen und das immer weiterentwickeln. Ich sehe mich als Ideengeber, der oft unkonventionelle Wege geht. Bei der Entwicklung eines Projekts braucht man dann aber den Rückhalt des Opernhauses. Für „Selam Opera!“ bedeutet das, dass alle Abteilungen ihr Know-how einbringen.
 

„Rückkehr“ ist großer Traum der Eltern und Großeltern
 

Welche Themen sollte man aufgreifen, damit die Zielgruppe auch kommt?
Man sollte nicht bei den Geschichten von "Tausendundeine Nacht" stehen bleiben – in diese Klischees verfällt man leicht, wenn man keinen Migrationshintergrund hat. Die Geschichten liegen eigentlich auf der Hand und betreffen beide Welten. In meiner Familie war „Rückkehr“ ein ganz großes Thema. Sie ist ein großer Traum der Eltern und Großeltern und geradezu ein Trauma der nachfolgenden Generation. Manche gehen zurück und merken: Das ist auch nicht mehr die Heimat – und kommen erneut zurück. Für Gastarbeiterkinder wie mich hat das Auswirkungen auf viele Lebensbereiche: die Berufswahl, Freundschaften sowie Denken und Handeln.

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Der Operndolmuş 2016 startklar für die „Gastarbeiter-Route“. Foto: Robert Recker


Das Thema haben Sie in dem Projekt „Gastarbeiterroute“ bearbeitet …
Ja, beinah alle Gastarbeiterfamilien und auch meine Familie sind in den Ferien jedes Jahr mit dem Auto drei Tage lang bis in die Türkei durchgefahren. Die Straßen damals waren schlimm, es gab keine Klimaanlage, keine Spiele, es war ein beschwerlicher Weg über München, Wien, Belgrad, Sofia, Istanbul bis nach Anatolien. Unsere Idee in der Komischen Oper Berlin war: Wir spielen diese Route einfach nach mit den Themen, die sich auf dieser Reise ereignet haben. Es gab Unfälle, Heimweh, Sehnsucht. Derlei emotionale Situationen und Äußerungen gibt es auch als Arien und Duette im Opernrepertoire. Diese Musikstücke haben wir dann in eine selbst geschriebene Geschichte eingebaut.

Wo wurde das Stück dann überall aufgeführt?
Das war ein Projekt mit dem „Operndolmuş“. Mit dem Wort Dolmuş werden Sammeltaxis in der Türkei bezeichnet, sie verbinden unterschiedliche Stadteile – wir verbinden mit unserem Dolmuş unterschiedliche Milieus. Wir sind tatsächlich mit unserem Team von drei Musiker*innen, zwei Opernsänger*innen, einer Dramaturgin und einer Regisseurin diese Reiseroute mit dem Bus abgefahren und haben in einzelnen Städten ein kleines, etwa 60-minütiges Musiktheaterstück aufgeführt. Anschließend haben wir das Gespräch mit den Zuschauer*innen dort gesucht. Wir haben auch Zeitzeug*innen interviewt, und daraus ist 2016 der Dokumentarfilm „Eine Opernreise“ geworden.

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Mustafa Akça und Dolmuş-Mitglieder in Sofia. Foto: Aneliya Kremenska
 

Was war das Ziel dieser außergewöhnlichen und aufwendigen Reise?
Es ist sicher eine an deutschen Opernhäusern bisher einmalige, außergewöhnliche Vermittlungsarbeit. Wir wollten das Thema zum einen über die Grenzen Berlins hinaustragen und überprüfen, inwieweit unsere Idee – Oper an Orte zu tragen, an denen sie per se nicht „zuhause“ ist – auch fernab von Berlin, fernab von Deutschland funktioniert. In Serbien oder Bulgarien haben uns Stiftungen und das Goethe-Institut geholfen, die richtigen Orte für unsere Aufführungen zu finden. Selbst von dort kommen jetzt noch Leute nach Berlin in die Komische Oper.


Opernbus-Tour zu über 100 Orten in Deutschland
 

Wie ging es mit dem Projekt nach der Reise weiter?
Danach sind wir mit der Geschichte in leicht abgewandelter Form und mit dem Titel „In zwei Heimaten zu Hause“ durch Berlin, im Rahmen der Ruhrtriennale das Ruhrgebiet und ganz Deutschland getourt, an bisher über 100 Orte. Überall ist für uns wichtig, nah am Publikum zu spielen, ohne große Bühne. Das ist jedes Mal wie eine Wundertüte! Wir sind immer sehr aufgeregt, und jedes Mal ist es unbeschreiblich spannend.

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Ensemblemitglied Johannes Dunz tritt beim Operndolmuş in Berlin Kreuzberg auf. Foto: Robert Recker/Komische Oper
 

Was ist für Sie Erfolg bei diesem Projekt?
Erfolg ist, wenn wir Menschen, die noch nie in der Oper waren, für dieses besondere Genre begeistern können. Wenn diese Menschen sich und ihre Emotionen in den dargebotenen Arien und Duetten wiederfinden und das uns gegenüber auch ausdrücken. Ob sie dann auch wirklich den zweiten Schritt tun und zu uns in die Oper kommen, finde ich erst einmal sekundär.
Ein anderes erfolgreiches Beispiel ist die Öffnung unseres Kinderchores. Ich habe gezielt gleich zu Beginn meiner Tätigkeit in der türkeistämmigen Berliner Community dafür geworben, die Kinder in unseren Chor zu schicken. Mit Erfolg, denn heute kommen die ganzen Familien unserer Chorkinder ins Haus. Ich sehe mich da als Möglichmacher und in der Rolle des Brückenbauers zwischen der Hochkultur und der vielfältigen Stadtgesellschaft. Wichtig ist, dass das ganze Haus diese Idee lebt – dann verbindet es langfristig.
 

Chorkinder bringen Operetten auch in die Familien
 

Wie steht es um die Vermittlung der Inhalte?
Die Frage stelle ich mir gar nicht mehr, weil ich mitkriege, dass die Geschichte, die wir mit dem Operndolmuş erzählen, ganz ohne Worte ankommt, nur durch die Musik und durch die Darbietung der Künstler*innen. Letztlich ist das doch das Geheimnis von Musiktheater. Außerdem kriege ich mit, dass die Eltern und Verwandten unserer Kinder aus dem Chor die Kernszenen unserer Stücke wiedergeben können. Die Kinder proben ja auch zu Hause, da kriegen die Familien viel mit. Einige finden Operetten sicher gewöhnungsbedürftig, andere finden es schön oder trällern mit, wie es überall so ist mit Singen und Musikmachen, es macht einfach Freude.

Wie wichtig war es für Sie selbst, früh Zugang zu Kunst und Kultur erfahren zu haben?
Wir hatten in der Schule einen Musikraum, es gab Opern- und Theaterbesuche, die Lehrer*innen hatten noch Zeit, sich auf uns einzustellen. Als Kind geht man nicht immer gern in eine Oper, aber heute bin ich dankbar, dass wir teilweise gezwungen wurden. Ich hatte zum Glück immer einen Zugang zum Kulturleben Berlins: Der Freundeskreis hat gestimmt, die Lehrer*innen haben mich unterstützt.

Wie sehen Sie Ihre Rolle im Rat für Kulturelle Bildung?
Das Thema Teilhabe war dem Rat von Anfang an wichtig. Ich erweitere die Perspektive um konkrete Beispiele, wie etwas gelingen kann oder auch misslingt. Durch die Ratsarbeit, zum Beispiel beim Thema Digitalisierung, habe ich wiederum Einblicke in neue Themen bekommen und es ist ein intensiver Austausch mit anderen Ratsmitgliedern entstanden, der auch meine Arbeit bereichert.
 

Kultur-Gremien & Kulturinstitutionen wandeln sich
 

Die Expertinnen und Experten im Rat beleuchten Kulturelle Bildung aus den unterschiedlichsten Perspektiven von Wissenschaft, Kunst und Praxis …
Das ist auch das Spannende. Wie früher so oft, bin ich derzeit das einzige Mitglied mit Migrationshintergrund und ohne Doktortitel in einem Kultur-Gremium – natürlich sehe ich Dinge anders, und das wird hoffentlich als eine Bereicherung gesehen. Allmählich wandeln sich aber auch diese Gremien, und viele Institutionen stehen bei Themen wie Diversität und Partizipation in den Startlöchern. Es ist schön und gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich auf solchen Veranstaltungen wie in Düsseldorf oder auch bei uns an der Oper jetzt nicht mehr der Einzige mit Migrationshintergrund bin. In Berlin bin ich aber oft der einzige gebürtige Berliner!

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Ball im Savoy, Aufführung an der Komischen Oper Berlin mit Helmut Baumann als Mustafa Bey (Mitte). Foto: Iko Freese / drama-berlin.de
 

Was ist denn Ihre Lieblingsoperette?
Das ist „Ball im Savoy“, eine schrille Liebesverwechslungskomödie mit toller Musik. Die Theaterlegende Helmut Baumann verkörpert darin bei uns die Rolle des Mustafa Bey, eines türkischen Kulturattachés und Schürzenjägers. Der ursprüngliche türkische Text enthielt ein etwas veraltetes Kauderwelsch und ich wurde gebeten, ihn zeitgemäß und vor allem sprachlich korrekt umzuschreiben. Es war eine große Ehre, den Text mit Helmut Baumann einzuüben. Wenn ich dann auf der Bühne sehe, was daraus entstanden ist, freue ich mich jedes Mal wieder aufs Neue.

Sie haben selbst mal im TV-Showbiz und Entertainment gearbeitet – haben Sie auch einen Lieblingscomedian?
Mein absoluter Lieblingskabarettist ist Gerhard Polt! Die Situationskomik, die er einfängt, die Art, wie er Leute präzise beobachtet und das wiedergeben kann, das liebe ich!

Sie sagten, Sie könnten sich selbst ein Comedy-Programm vorstellen, war das ernst gemeint?
Ja natürlich! Mit dem, was ich alles erlebt habe in den letzten Jahren …

Wie heißt dann Ihr erstes Programm?
Hm …: „Ein Türke macht noch keinen Sommer“!

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Mustafa Akça ist Leiter des interkulturellen Projekts „Selam Opera!“ an der Komischen Oper Berlin und Mitglied im Rat für Kulturelle Bildung


Interview als PDF


Die Fragen stellte Alexandra Hahn,
Kommunikationsmanagerin beim Rat für Kulturelle Bildung e. V.

Kontakt
Rat für Kulturelle Bildung e. V.
Huyssenallee 78–80
45128 Essen
E-Mail: hahn@rat-kulturelle-bildung.de
Tel.: 0049 (0)201 / 89 94 35–12
www.rat-kulturelle-bildung.de