Mit einem Festakt im Dom zu Lübeck am 8.3.2022 würdigten Vertreter*innen der Kultur- und Bildungspolitik die erfolgreiche 10-jährige Arbeit des Rates für Kulturelle Bildung e. V. Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Karin Prien nahm das Abschlussstatement des Expertenrates „Perspektiven für die Kulturelle Bildung in Deutschland“ entgegen. Zusätzlich fand eine symbolische Übergabe der Publikationen des Rates für Kulturelle Bildung an die Kulturstiftung der Länder, vertreten durch Prof. Dr. Markus Hilgert, statt.

Mit dem Festakt wurde der Rat für Kulturelle Bildung e.V. verabschiedet. Die vertragsmäßige Förderung lief zum Jahresende 2021 aus. Drei noch laufende Projekte im „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“ werden in diesem Frühjahr abgeschlossen. Ab Herbst 2022 finden Sie unsere digitalen Publikationen auf dem zur Zeit im Aufbau befindlichen Online-Portal für Kulturelle Bildung und unsere Podcasts ab Mitte April 2022 auf dem YouTube-Kanal der Kulturstiftung der Länder. Die Ergebnisse aus dem Forschungsfonds werden ebenfalls im Online-Portal sowie über das Portal Informationsdienst Wissenschaft bekanntgegeben. Bestellungen von Print-Publikationen nimmt die Geschäftsstelle bis einschließlich Mai 2022 entgegen.



Rat für Kulturelle Bildung e. V. –
eine starke Allianz für Kulturelle Bildung!

Der Verein „Rat für Kulturelle Bildung e. V.“ mit Geschäftsstelle in Essen wird von einem Stiftungsverbund getragen, dem sieben Stiftungen angehören. Der Zusammenschluss ermöglicht es den Stiftungen, gemeinsam starke Impulse für die Weiterentwicklung und Verankerung Kultureller Bildung auf zwei Ebenen zu geben:

Diskurspolitik - durch den unabhängiger Expertenrat „Rat für Kulturelle Bildung“
Forschung - durch den „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“

02.12.2021

Rückblick und Mitschnitt zum Digitalen Fachtag

Aktuelles

Am 10. November 2021 hat der Verein Rat für Kulturelle Bildung Jubiläum und zugleich Abschied gefeiert – mit der digitalen Veranstaltung „Kulturelle Bildung heute und in Zukunft – 10 Jahre Rat für Kulturelle Bildung e. V.“.

 

Digitaler Fachtag Grafik

Sein gleichnamiges Expertengremium blickte gemeinsam mit Akteuren der Kulturellen Bildung auf Erkenntnisse aus den letzten zehn Jahren zurück und brachte bei verschiedenen Programmpunkten Impulse für die Zukunft der Kulturellen Bildung ein.

Den Mitschnitt zum ersten Teil des Fachtags mit einem filmischen Rückblick und einem Interview von Moderatorin Prasanna Oommen und dem Vorsitzenden des Expertenrates, Prof. Dr. Eckart Liebau, sehen Sie hier:

Video ist in Kürze wieder verfügbar

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Die im Schnitt 160 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen aus unterschiedlichen Bereichen und konnten in vier Workshops miteinander in intensiven Austausch treten.

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Befragung von 90 Teilnehmenden des Livestreams

 

Die Workshops widmeten sich den wichtigsten Ergebnissen aus der Arbeit des Expertenrates und des Forschungsfonds Kulturelle Bildung. Rund 180 angemeldete Personen nahmen an den vier Workshops teil.

Jeder Workshop startete mit einem moderierten Gespräch und einem digitalen Podium mit Publikumsgespräch. Im Anschluss vertieften die elf Expertinnen und Experten des Rates und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der aktuellen Forschungsfonds-Projekte jeweils eine Leitfrage. Über zweieinhalb Stunden entstanden intensive Gespräche zu Themen wie Diversität, Ganztag, Aus- und Weiterbildung oder Digitalisierung. Die Experten und Expertinnen brachten dabei ihre ganz unterschiedlichen Perspektiven aus der  Bildungspraxis, der Wissenschaft und aus den Künsten ein.

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Im Workshop „Kulturraum Kindheit und Jugend“ diskutierten Prof. Lydia Grün,
Dr. Florian Höllerer, Prof. Dr. Jürgen Schupp und Prof. Dr. Benjamin Jörissen
mit „critical friend“ Mechthild Eickhoff auf dem digitalen Podium.

 

Im Anschluss ließ Prasanna Oommen in einem Gespräch mit den vier Workshop-ModeratorInnen Ulrike Sommer, Dr. Ute Welscher, Prof. Lydia Grün und Dr. Tobias Diemer die wichtigsten Erkenntnisse aus den Workshops Revue passieren. Die Zusammenfassung aus den vier Workshops sehen Sie im Mitschnitt hier:

Video ist in Kürze wieder verfügbar

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Die Zukunft Kultureller Bildung – gemeinsam weiter!
Am Nachmittag stellten Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder und Helmut Seidenbusch, Leiter Kulturelle Bildung bei der Stiftung Mercator und Vorstandsmitglied des Rates für Kulturelle Bildung e. V., das im Aufbau befindliche Online-Portal für Kulturelle Bildung vor. Das Portal soll ein „kuratiertes Schaufenster“ für Kulturelle Bildung mit bundesweiter Ausstrahlung werden – unter anderem die publizierten Ergebnisse des Expertenrates und des Forschungsfonds werden Platz auf der Plattform finden und so auch nach Abschluss des Rates dauerhaft für einen lebendigen Austausch verfügbar sein.

Nach diesem Impuls läutete Peter Grabowski, der kulturpolitische reporter, die abschließende Diskussionsrunde über die zentralen Herausforderungen für die Zukunft der Kulturellen Bildung ein.
Es diskutierten Winfried Kneip, Initiator des Rates für Kulturelle Bildung e. V. und Mitglied des Stiftungsrates der PwC-Stiftung, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und Mitglied des Expertenrates, Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Dr. Carola Rupprecht, Leiterin der Abteilung Bildung Vermittlung der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum und Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur in Berlin.

Den Mitschnitt zu diesem Teil des Fachtags finden Sie hier.

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Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Tag und viele positive Rückmeldungen und danken allen Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen und das langjährige Interesse an unserer Arbeit!

Der Rat für Kulturelle Bildung stellt seine aktive Arbeit zum Jahresende 2021 ein. Drei noch laufende Forschungsprojekte aus dem Forschungsfonds werden im März 2022 abgeschlossen. Die Inhalte aller entstandenen Publikationen sind ab Herbst 2022 auf dem Online-Portal für Kulturelle Bildung der Kulturstiftung der Länder verfügbar. Bis dahin bleibt diese Website bestehen.

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