10.03.2017

Podiumsdiskussion: Zum Verhältnis von Ökonomie und Kultureller Bildung

Wenn es um Kulturelle Bildung geht, hat Ökonomie einen schlechten Ruf: Entweder ist immer alles zu knapp: Es fehlt an Geld, an Räumen, an Personal, an Angeboten, an Macht und Anerkennung. Oder es ist alles zu viel: zu viele Museen mit zu vielen Werken, die nicht ausgestellt und nicht vermittelt werden können, zu viele und zu teure Orchester und Opernhäuser, die zu wenige Kinder und Jugendliche erreichen, schon gar nicht die „bildungsbenachteiligten“.

Durchaus bewusst hat der Rat für Kulturelle Bildung im Bundestagswahljahr 2017 daher unter dem Titel „Mehr als weniger als gleich viel“ das „Verhältnis von Ökonomie und Kultureller Bildung“ ins Zentrum seiner jährlichen Denkschrift gestellt und sich es zur Maßgabe gemacht, über plakative Forderungen hinaus die Beziehungen beider Felder zueinander zu durchleuchten.

Über die Ergebnisse der neuen Denkschrift diskutierten am 16. März in der Hauptstadtrepräsentanz der Robert Bosch Stiftung auf dem Podium:

 

  • Prof. Dr. Eckart Liebau, Vorsitzender des herausgebenden Expertenrates Rat für Kulturelle Bildung und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kulturelle Bildung an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Catrin Hannken, Leiterin des Referates Kulturelle Bildung; Europäische Schulen im Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dr. Norbert Reichel, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen als Vertreter der Kultusministerkonferenz
  • Lydia Grün, Geschäftsführerin des Netzwerk Junge Ohren e.V., Berlin
  • Winfried Kneip, Vorstand des Stiftungsverbundes Rat für Kulturelle Bildung e.V. und Geschäftsführer der Stiftung Mercator
  • Moderation: Tina Gadow, Berlin
  • Begrüßung: Ottilie Bälz, Leiterin des Themenbereiches Gesellschaft der
    Robert Bosch Stiftung


Die Denkschrift ist online auf dieser Internetseite als PDF-Datei samt Begleitmaterial abrufbar