24.10.2017

Lydia Grün und Mustafa Akça verstärken Rat für Kulturelle Bildung

Die Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren e. V., Lydia Grün, und der Leiter des interkulturellen Projekts „Selam Opera!“ an der Komischen Oper Berlin, Mustafa Akça, sind neue Mitglieder im Rat für Kulturelle Bildung. Mit ihrer Expertise unterstützen sie das unabhängige Beratungsgremium bei seinen Zielen, die Qualität Kultureller Bildung zu verbessern, Teilhabechancen zu erhöhen und wissenschaftsgestützte Argumente für die Kulturelle Bildung zu entwickeln. Lydia Grün über ihre Motivation zur Mitarbeit: „Partizipative und inklusive Ansätze gehören zur integralen Ausstattung einer zeitgemäßen Musikvermittlung. Diese findet vermehrt außerhalb etablierter Kulturorte statt und gewinnt mit spartenübergreifenden und prozessorientierten Projekten – zum Beispiel im Bereich Musik erfinden – neue Zielgruppen. Diese Perspektive in den Rat für Kulturelle Bildung einzubringen, ist mir ein wichtiges Anliegen.“ Mustafa Akça über seine Ziele im Rat: „In zwei Sprachen und kulturellen Welten zu Hause, eröffnet sich mir ein erweitertes Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen in einer bunten Stadtgesellschaft. Diese Fähigkeit will ich in das Gremium einbringen. Dazu trägt auch meine berufliche Vergangenheit in ihrer ganzen Bandbreite bei.“

Vorsitzender Prof. Dr. Eckart Liebau dankt scheidenden Mitgliedern

Zugleich verlassen Prof. Dr. Holger Noltze, bislang Sprecher des Rates und Leiter der Studiengänge Musikjournalismus an der TU Dortmund, wie auch Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin, den derzeit elfköpfigen Expertenrat nach mehrjähriger Tätigkeit. Prof. Dr. Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kulturelle Bildung an der Universität Erlangen-Nürnberg, dazu: „Ich möchte Shermin Langhoff und Holger Noltze im Namen aller Ratsmitglieder sehr herzlich für die engagierte und produktive Zusammenarbeit während der letzten Jahre danken. Beide haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir die Bedeutung der Kulturellen Bildung wesentlich stärker ins Blickfeld der Politik, Wissenschaften, Verbände und Institutionen sowie der breiten Öffentlichkeit rücken konnten.“

Über den Rat für Kulturelle Bildung

Der Rat für Kulturelle Bildung ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das sich umfassend mit der Lage und der Qualität Kultureller Bildung in Deutschland befasst. Ihm gehören elf Mitglieder an, die verschiedene Bereiche der Kulturellen Bildung repräsentieren: Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Soziologie, Kulturelle Bildung und die Künste.
Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und der Stiftung Nantesbuch.

Fotos von Lydia Grün und Mustafa Akça finden Sie hier. Fotonachweis: Phil Dera.