15.02.2017

Lebhafte Debatte über Wirkung politischen Förderwillens

Der Rat für Kulturelle Bildung und der Kulturrat Nordrhein-Westfalen hatten in Kooperation mit dem WDR am 14.02.2017 zur öffentlichen Podiumsdiskussion nach Köln geladen, und diese sollte lebhaft ausfallen. Unter dem Titel "Kulturelle Bildung in NRW - Wie weit wirkt politischer Förderwille?" diskutierten Eva Krings (Gruppenleiterin Kulturelle Bildung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen), Klaus Hebborn (Beigeordneter des Deutschen Städtetages), Mechthild Eickhoff, Leitung UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U, Prof. Dr. Holger Noltze (Sprecher des Rates für Kulturelle Bildung), Reinhard Knoll (stellv. Vorsitzender des Kulturrates NRW) gut anderthalb Stunden vor rund 50 Gästen im kleinen Sendesaal des Westdeutschen Rundfunks Köln. Durch den Abend führte WDR-Moderator Peter Grabowski, der durch kundige Nachfrage eine zum Teil lebhafte, stets erhellende Debatte entflammen konnte.

Wer im kleinen Sendesaal davon sprach, dass in unserer Gesellschaft eine zu starke Verengung auf kognitive Schulfächer vorherrsche oder ein Perspektivenwechsel angezeigt sei, da Kulturelle Bildung nicht die Theaterbesucher von morgen heranbilden solle, sondern die Ko-Produzenten von heute; welchem Podiumsgast eine Portion Unzufriedenheit mit den Programmen und Projekten Kultureller Bildung in der Szene fehlte und wer dem Bund empfahl, das Geld des rund 230 Millionen Euro starken Bundesprogramms "Kultur macht stark" doch besser direkt an die Länder auszuschütten, das erfahren Sie in der Hörfunkaufzeichnung vom 19.02.2017 bei WDR Forum.

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